Warum Barrierefreiheit keine Option mehr ist
Barrierefreiheit im Web: 2026 ist sie Pflicht
Mit dem European Accessibility Act (EAA) gilt ab Juni 2025 für viele digitale Produkte in der EU eine gesetzliche Barrierefreiheitspflicht. Was das bedeutet und was wirklich sinnvoll ist.
Was das Gesetz fordert
Der EAA verlangt barrierefreie digitale Produkte und Dienstleistungen für Unternehmen ab einer bestimmten Größe. Die technische Grundlage sind die WCAG 2.1 Richtlinien (Web Content Accessibility Guidelines).
Was WCAG konkret bedeutet
- Wahrnehmbar: Alt-Texte für Bilder, Untertitel für Videos, ausreichender Farbkontrast
- Bedienbar: Tastaturnavigation, keine zeitlich begrenzten Interaktionen
- Verständlich: Klare Sprache, konsistente Navigation, Fehlermeldungen die helfen
- Robust: Sauberes HTML das Screenreader korrekt interpretieren können
Was ich bei jeder Website umsetze
Ich baue Barrierefreiheit von Anfang an ein — kein nachträgliches Pflaster. Semantisches HTML, korrekte ARIA-Labels, ausreichende Kontrastverhältnisse, Tastaturnavigation. Das kostet in der Entwicklung kaum extra, spart aber nachträglichen Aufwand.